Date:18. Sep 2013

Wahlkampf und Religion

Hingeschaut

Zeitung

Foto: AZ Mainz, Titelseite vom 18.09.2013

Hier ein Zwischenruf in den letzten Tages des Wahlkampfes: Welche Rolle spielt eigentlich die Religions- und Konfessionszugehörigkeit im Wahlkampf?

Da sitzen in einer Talkrunde Vertreterinnen und Vertreter der Parteien voreinander, von denen man weiß, dass sie bekennende Christen sind, und giften einander an. Man hat den Eindruck, hier prallen Todfeinde aufeinander.

Wie soll ich mir das vorstellen, dass z.B. zwei Katholiken, die bekanntermaßen sonntags in die Kirche und wohl auch zu Kommunion gehen, so einander vor der Kamera begegnen?

Natürlich können und sollen auch zwei Katholiken – oder zwei Christen – oder zwei, die an Gott und Allah glauben – in der Sache miteinander streiten. Doch müsste nicht im Kommunikationsstil der gemeinsame Glaube oder die gemeinsame Hoffnung in irgendeiner Weise zum Ausdruck kommen?

Ich frage ja nur!

Hubertus Brantzen

 

 

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