Date:03. Dez 2006

Versöhnung

Zeichen der Zeit

 

Papstbesuche verändern. Das ist nun auch wieder beim Papstbesuch in der Türkei zu spüren. Proteste, die man erwartete, halten sich in einem bescheidenen Rahmen. Am dritten Tag waren es gerade mal 20 Personen, die zeigten, dass sie den Gast aus Rom lieber nicht gesehen hätten.

Das Programm des Besuchs: Versöhnung

Versöhnung
mit einem Mann, der als einer der ersten nach dem Islamzitat in Regensburg aufgeschrieen hatte. Er entschuldigt sich, weil er protestiert habe, ohne den Textzusammenhang zu kennen.

Versöhnung,
wenn der Papst seine Ehrerbietung gegenüber dem Islam zollt und auf die gemeinsamen Glaubenswurzeln hinweist.

Versöhnung
mit den orthodoxen Christen. Der Friedenskuss Papst Benedikts und des Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel (Istanbul) weckt die Hoffnung, dass die 1000-jährige Kirchenspaltung zu Ende geht.

Ein Papstbesuch verändert.

Versöhnung!
Nicht nur ein Imperativ an andere,
an zerstrittene Menschen, Völker, Nationen,
sondern selbst geübte Praxis und Sehnsucht in Lebensfeldern,
die äußerst brisant sind.

HB

 

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