Date:15. Feb 2004

Unser Haus in Mitten der Sterne

Meditation

 

Wie ein kleines Blatt im Wind,
wie ein heimatloses Kind,
so sind wir zuweilen
in den Stürmen unsrer Zeit.
Wer schenkt uns ein sichres Dach?
Wer hält unsre Sehnsucht wach?
Wo ist Wärme und Geborgenheit?

    Unser Haus inmitten der Sterne,
    unser Haus inmitten der Welt,
    ein heiliger Ort, wo Gottes Liebe
    auf unsre Erde fällt.

Wie ein seelenloses Teil,
einem Herzen kalt wie Stein,
fühlen wir zuweilen
im Getriebe unsrer Zeit.
Wer verwandelt Herz und Sinn?
Wer führt uns zur Quelle hin?
Wo ist Freude und Lebendigkeit?

    Unser Haus inmitten der Sterne,
    unser Haus inmitten der Welt,
    ein heiliger Ort, wo Gottes Hoffnung
    auf unsre Erde fällt.

Wie ein Kreisel auf dem Weg,
der nur um sich selbst sich dreht,
leben wir zuweilen
in den Tagen unsrer Zeit.
Wer hält an und lässt verstehn?
Wer lässt uns Gemeinschaft sehn?
Wo ist Weite, wo ist Offenheit?

    Unser Haus inmitten der Sterne,
    unser Haus inmitten der Welt,
    ein heiliger Ort, wo Gottes Feuer
    auf unsre Erde fällt –
    unser Haus.

Wilfried Röhrig 01 / 2004

 

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