Date:20. Apr 2003
Tags:

Ostern damals – Ostern heute Ostern damals: 

Meditation

 

Resignierte Jünger am Grab
und auf dem Weg nach Emmaus,
eine trauernde Maria Magdalena,
verlorene Hoffnung.

Mittendrin: der Auferstandene,
nicht Glanz, nicht Glorie,
nicht der strahlende Auferstandene unserer Osterbilder,

doch einer,
der den Jüngern die Augen öffnet,
Maria beim Namen ruft,
das Brot bricht,
der da ist,
der lebt. 

Auch heute: Resignation
über furchtbare Kriegsbilder,
über Krankheit
und persönliches Schicksal.

Mitten in unserem Dunkel heute:
manch kleines Licht,
verklärtes Kreuz.
Helfende Hände, liebende Blicke,
einer, der mein Leid mitträgt. 
Hoffnungszeichen – Tag für Tag,
Vorgeschmack der Auferstehung – 
mitten in unserem Leid:
Er, der Auferstandene,
nicht Glanz und Glorie,

doch
er ist da. 
Auch heute.
Er lebt. Halleluja.

Kerstin Schroth

 

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen