Ort der Unterbrechung

 Zeichen der Zeit

Website Münsterscharzach

Website Münsterschwarzach

Mit zwei Gruppen war ich Ende Februar / Anfang März im Benediktinerkloster Münsterschwarzach, einmal in der Woche, einmal an einem Wochenende. Auf dem Parkplatz vor dem Kloster war es jedes Mal voll, die Nummernschilder stammten aus der ganzen Republik. Das Kloster unweit von Würzburg strahlt weit über die Region hinaus. Und neben Gruppen sind es auch viele Einzelgäste, die den Weg dorthin finden.

Klöster wie Münsterschwarzach mit ihrer besonderen  Atmosphäre und  ihrem durch die Gebetszeiten geprägten Lebensrhythmus sind „in“.  Und das beileibe nicht nur für Christen und Christinnen. Klöster sind Orte der Unterbrechung, um  innezuhalten, wieder zu sich selber zu finden und in einer atemlosen und Atem nehmenden Zeit wie der unseren buchstäblich wieder zu Atem zu kommen.  Wieder zu Atem zu kommen – das haben auch die  Menschen aus den beiden Gruppen gesucht, mit denen ich in diesen Tagen unterwegs war. Wieder zu Atem zu kommen, das durfte  auch ich erleben.
Im Hebräischen, der Sprache des Alten Testaments, ist das Wort für den menschlichen Atem und Gottes Geist identisch. Wieder zu Atem kommen und  Gottes Nähe im eigenen Leben spüren zu können – dafür braucht es Zeiten und Orte der Unterbrechung, heute mehr denn je.

Andreas Ruffing

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