Date:28. Mai 2015

Neue Väter

Zeichen der Zeit

Vater und Sohn - Foto: RPI Graz

 Foto: S.v.Gehren/ pixelio.de

Neue Familie, neues Vaterverhalten in der Familie.

Im Kulturreport bei 3sat, den ich so ziemlich regelmäßig mir ansehe, wurde vor wenigen Tagen ein Buch zum Thema Familie und Väter vorgestellt.  Der Kulturreport bei 3sat ist insgesamt eine gute Quelle zum Kennenlernen dessen, was in der Zeit geschieht. Vor allem auch deswegen, weil oft wichtige und zeittypische Bücher vorgestellt werden.

So also ein Buch von Marc Brost und Heinrich Wefing: „Geht alles gar nicht: Warum wir Kinder, Liebe und Karriere nicht vereinbaren können“.

Die übliche Erfahrung von Frauen, die berufstätig sind und gleichzeitig Familie haben (Mann und Kinder und Haus) wird jetzt vom Mann ausgesagt, der sich mitunter in ähnlichen zweifachen bzw. dreifachen Rollen sieht. Dabei geht es nicht darum, dass der Mann sich (wehleidig) beklagt, sondern es geht um die Beobachtung, dass es immer mehr Männer gibt (wie viele ist nicht bekannt), die nicht nur zum Unterhalt der Familie beitragen, sondern mit Kindern und Frau zusammen ein Familienleben leben wollen. Die mit ihren Kindern zusammen weiterwachsen wollen, sie aufwachsen sehen wollen, ihre Prozesse begleiten und sich von ihnen auch inspirieren lassen wollen. Um diese Botschaft geht es in erster Linie in dem genannten Buch. Ich dachte, als ich das hörte und sah, dass ich unter allen Umständen dieses Buch in meinem nächsten Spurensuche-Beitrag als Botschaft Gottes in der Zeit kurz besprechen sollte.

Bei der Sicht auf Zeitenstimmen geht es ja nicht darum, etwas schön zu reden oder zu behaupten, dass alles gut ist oder jedenfalls besser wird. Es geht darum, Vorgänge zu entdecken und zu benennen, die Richtiges, Gelungenes, vor allem richtige Sichtweisen darstellen und benennen. Vorgänge, mit denen man sich identifizieren kann, für die man eintreten kann. Im Hintergrund steht ja die Einsicht, dass das Benennen des Negativen nicht der beste Weg ist, um etwas zu verbessern. Auch geht es um die Einsicht, dass, wenn etwas im Geist der Zeit sich tut, man es da mit einer starken Kraft zu tun hat, die mehr motiviert als die moralische Keule. Und ein Hauch von Geist der Zeit scheint mir das genannte Buch tatsächlich darzustellen. Noch neulich haben wir Pfingsten gefeiert und den heiligen Geist dabei auch als „Hauch Gottes“ erleben können. Also Spurensuche als Finden von Spuren des Hauches Gottes in der Zeit.

Herbert King

 

 

 

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