Date:11. Aug 2005

Leitlinien „richtig wählen“

Zeichen der Zeit

Wahl - die Kanzlerkandidaten

 

Seit einigen Jahren werden von medizinischen Fachgesellschaften Leitlinien entwickelt. Diese schriftlichen Anleitungen für den Arzt geben Empfehlungen, was zu tun oder zu lassen sei, um einem Patienten mit einer bestimmten Krankheit wirksam zu helfen. Mittlerweile gibt es Leitlinien für die Behandlung so ganz unterschiedlicher Krankheiten wie Diabetes mellitus, Kopf- und Rückenschmerzen, Nikotinabhängigkeit oder Depression.  Natürlich gab es das in ähnlicher Form auch früher schon. Bedenklicherweise haben sich im Zuge wissenschaftlicher Studien manche therapeutischen Maßnahmen als gefährlich, manche als völlig nutzlos erwiesen.

Gut betreut fühlen dürfen Sie sich deshalb bei einer Ärztin, die sich an den jeweils aktuellen Leitlinien orientiert.

Nun haben die deutschen Bischöfe Leitlinien vorgelegt, die uns BürgerInnen bei der Wahl des Deutschen Bundestages helfen sollen. Lesen Sie doch mal, was die Oberhirten empfehlen, bevor Sie nächsten Sonntag zur Wahlurne schreiten: http://dbk.de/presse/pm2005/pm2005083001.html
 Wenn Sie nun skeptisch fragen sollten „Was hat denn die Kirche mit Leitlinien zu tun?“, sollten Sie bedenken, dass der Kirchenvater Augustinus Jesus Christus als Arzt gesehen hat, der uns wirklich zum Heil verhelfen kann. So gesehen dürfen auch die Oberhirten als Stellvertreter des Herrn empfehlen, worauf wir beim Wählen achten sollen.

Klaus Glas

 

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