Date:04. Jan 2004

Königs-Gedanken

Meditation

 

Sie gingen in das Haus und sahen das Kind und Maria, seine Mutter; da fielen sie nieder und huldigten ihm. Dann holten sie ihre Schätze hervor und brachten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe als Gaben dar.
Mt 2,11

Wir bringen ihm Besitz und Reichtum,
Gold und alle Schätze dieser Welt,
alles, was die Seele richtig vollstopft,
alles, was das Herz gefangen hält.
Das Kind, es gibt sich still in unsre Hände
und wir sehen: das allein genügt.

Wir bringen ihm die falschen Götzen,
Weihrauchduft und Nebel dieser Welt,
alles, was wir inniglich verehren,
alles, was den freien Blick verstellt.
Das Kind, es öffnet Herzen, öffnet Augen
und wir spüren: hier sind wir zu Haus.

Wir bringen ihm die dunklen Stunden,
Myrrhe und die Leiden dieser Welt,
alles, was uns drückt und was uns einschnürt,
alles, was bei Tag und Nacht uns quält.
Das Kind, es heilt die vielen tausend Wunden
und wir ahnen neu das Paradies.

Wilfried Röhrig 01 / 2004

 

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