Hauptsache gesund

Zeichen der Zeit

Blätter mit frischem Grün - Foto: Cornelia Napierski

Foto: Cornelia Napierski

„Hauptsache: wir bleiben gesund!“

Wir alle haben diesen Satz schon oft gehört. Aber stimmt er auch?
Wie wirkt diese Parole auf Menschen, die am eigenen Leib spüren, dass sie z.B. nicht gehen, nicht sehen, nicht atmen können oder seelische Schmerzen haben?

Und fehlt nicht jedem von uns irgendetwas?
Schaut man hinter die Maske, dann entdeckt man, die Unvollkommenheit und Heilungsbedürftigkeit eines jeden Menschen.
Man spürt deutlich, wie brüchig die Sicherheit des eigenen Lebensgefühls ist.

Natürlich ist es ein erklärtes Ziel, dass der Mensch medizinisch geheilt wird. Der Begriff ‚gesund‘ muss aber im Sinne einer ganzheitlichen Heilung geweitet werden. Gesundwerden meint mehr wie nur Wiederherstellung, mehr wie Rückkehr in den alten gesundheitlichen Zustand. Es gilt auch geistig und geistlich  Kraft zu gewinnen.

Wer heil ist, lebt im Einklang mit sich selbst. Er kann Krankheit und Handicap, die wir normalerweise schnell wieder loswerden wollen, annehmen und als eigene Last akzeptieren.

Annahme von Krankheit, Verletzung und Einschränkung ist das entscheidende Tor zur Heilung. Die Akzeptanz der eigenen Situation ist eine starke Herausforderung und sieht bei jedem von uns anders aus.

Damit die Annahme gelingt, braucht es die Solidarität von Mitmenschen, die helfen, den anderen zu tragen und zu stützen. Es braucht Menschen, die Verständnis für den anderen haben. Und wir können Gott im Gebet vertrauensvoll unsere eigene Wahrheit hinhalten, damit er alles Unheil in Heilsein verwandelt.

Cornelia Napierski

 

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