Date:22. Jan 2014

Gottes Namen atmen

Hingeschaut

Buchcover

Foto: Buchcover

Beim Lesen des Buches „Pure Präsenz. Sehen lernen wie die Mystiker“, München 2010, entdeckte ich einen faszinierenden und spannenden Gedanken.

Im Buch beschreibt der Autor Richard Rohr, dass der Eigenname Gottes im AT als Tetragramm  JHWH transskribiert wurde. Der Name galt als unaussprechbar. R. Rohr beruft sich auf Fachleute, die glauben, dass die richtige Aussprache des Namens ein Versuch ist, den Klang des Ein-und Ausatmens zu wiederholen und in Gang zu setzen.

Folgt man diesem Gedanken, dann heißt das, dass wir mit jedem Atemzug unseres Lebens, den Namen Gottes atmen und aussprechen.

Wir erleben uns im und durch den Atem, er verbindet uns untereinander und mit dem Urgrund allen Seins. Im Atem berühren wir Gott, ihn der von sich sagt: Ich bin bei euch alle Tage, bis an das Ende der Welt (Mt 28,29).

Cornelia Napierski


 

 

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