Gedanken zur Trinität

Hingeschaut

Chorfenster Saarlous - Anne-Madeleine Plum

Triptychon Dreifaltigkeit von Alois Plum – Foto: privat

Gedanken zur Trinität von Jörg Splett

–  nachgedacht im Blick auf die Chorfenster der Kirche Hl. Dreifaltigkeit in Saarlouis-Fraulautern

Im einen Gott ist alles eins, der sich völlig genügt, dem nicht das Mindeste fehlt:
Aber zugleich seliges Drei-Spiel an dem er uns aus Freigiebigkeit teilnehmen lassen wollte.

Kreisförmige Spirale, sich selbst genug. Aber die Dreiheit steht nicht allein. Sie öffnet sich in spielerisch freien Strukturen, unabgeschlossen.

Denken wir nun dies auf Gott hin als Liebe: als lebendige Einheit von Außer-sich- und Bei-sich-Sein in „selbstlosem“ Miteinander. Sie, die Liebe, ist das eine „Absolute“, und die „Personen“ bestehen einzig in diesem Bezug, so aber wirklich. Im Spiel dieser Mit-Liebe ist keiner Mittel, jeder Ziel, doch jeder zugleich Mittler.

Gott ist Liebe, glühend rot. Der menschgewordene Sohn litt und starb und wurde vom himmlischen Vater aufgenommen – strahlendes Blau.

Der Geist, liebendes Band zwischen Vater und Sohn, aber zugleich Person des reinen Empfangs.

Alles wird transparent, von Schwere befreit, lichtes Gelb.

Vater, Sohn und Geist sind nicht drei Individuen gleicher Art, sondern entsprechen sich gegenseitig.

Drei Fenster, drei einander entsprechende Formen, dreifaches Spiel der Farben Rot, Blau, Gelb.

Anne-Madeleine Plum

 

 

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