Gartengedanken

 Gebet

Wiese im Garten - Foto: Kerstin Rehberg-Schroth

Foto: Kerstin Rehberg-Scroth

Gott, während wir uns hier beim Anlegen unseres Gartens
fragen, welche Pflanzen wohl wo
am schönsten aussehen,
am besten wachsen
und nicht zuviel und nicht zu wenig Sonne bekommen werden,
frage ich Dich
wie Du, Gott,
wohl Deinen Garten angelegt
und ausgewählt hast,
wer von uns
welchen Platz erhält:
Wer braucht einen Sonnenplatz
und wem tut der Schatten gut?
Weshalb hast Du mir genau diesen Platz hier zugeteilt?

Auch wenn ich manches nicht verstehe,
so vertraue ich doch:
Du hast alles wunderbar geschaffen
und uns an den rechten Platz gestellt.

Gott, so frage ich mich, ob wir denn
wirklich selbst entscheiden sollten, welche Pflanzen wir wo einpflanzen,
und nicht vielmehr wachsen lassen, was wächst – auch wenn’s den Nachbarn nicht gefällt?
Denn Du, Gott, hast doch Deinen Plan – auch mit den Pflanzen.
Du hast alles wunderbar geschaffen.
Was wir oft Unkraut nennen, ist blühendes Leben.

Doch ist es auch schön, an Deiner Schöpfung mitwirken zu dürfen,
mit-gestalten.
Hilf uns, dies in rechter Ehrfurcht vor Deiner Schöpfung zu tun
und dabei nicht zu zerstören,
sondern alles zu tun, damit
Leben lebenswert erhalten bleibt,
so wie Du es gestaltet hast:
Ich stehe hier und schaue staunend Deine Welt:
Die Käfer, die Würmer und alles, was grünt und blüht.
Du hast alles wunderbar geschaffen.
Amen.

Kerstin Rehberg-Schroth

 

 

 

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