Date:14. Okt 2009

Die Päpstin

Zeichen der Zeit

Werbung zum Film

Titelblatt des Kinomagazins „CineStar“
 

Nach einer Umfrage des ZDF gehört das Buch von Donna Woolfolk „Die Päpstin“ zu den zehn Lieblingsbüchern der Deutschen. Ob das so stimmt? Jedenfalls liegen seit Jahren Stöße des Historiendramas in den Buchhandlungen aus.

Nun gibt es den Film dazu – ab 29. Oktober. Bernd Eichinger, der Erfolgsproduzent von „Das Parfüm“, „Der Baader Meinhof Komplex“ und „Der Name der Rose“, scheint nun wieder einmal einen Superfilm gelandet zu haben.

Inhalt: Eine junge Frau arbeitet sich in der Kirchenhierarchie nach oben bis zum Papstthron. Das Kinomagazin „CineStar“ kommentiert: „Denn im Endeffekt handelt ‚Die Päpstin’ mit seiner Mittelalterlichen Bilderwucht von der Emanzipation einer jungen Frau in einer brutalen patriarchalen Gesellschaft – wobei romantische Gefühlswallungen nicht zu kurz kommen.“

Es sind wohl zwei Problemfelder, die den Roman so gut ankommen ließen: die Skandalspekulation „Gab es sie wirklich?“ und das Reizthema „Was hat die Frau in der Kirche zu sagen?“

Die Autorin des Romas behauptet in ihrem Nachwort, dass es die Frau auf Stuhl Petri gab. Und sie liefert auch gleich die Behauptung mit, dass die Kirche in einer jahrhundertlangen Vertuschungskampagne die Wahrheit unterdrückt habe. Auch dieses Nachwort gehört zu der Gattung Roman.

Zum Thema „Frau in der Kirche“ darf im Roman – und dann wohl auch im Film – mitgefiebert werden: Schafft sie es, ihnen alles eins auszuwischen und das schier Unmögliche zu erreichen?

Wenn ich mir den Film ansehen werde, mache ich mir zuvor noch einmal klar: Es ist ein Film! Und dann freue ich mich, dass die Kirche so interessant ist!

Hubertus Brantzen
 

www.paepstin.film.de

 

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