Liebe Besucherinnen und Besucher der Website www.spurensuche.de!

Zurzeit wird unsere Website neu gestaltet. Wir bitten darum um Geduld.
Dennoch möchten wir einige Texte zur Verfügung stellen.

Wie gewohnt werden Texte eingestellt zu den Kategorien:

  • Meditation und Gebet
  • Bildimpuls
  • Zeichen der Zeit
  • Moment mal – was ich gerade erlebt habe

Auf Bilder müssen wir leider verzichten.

Aktualisiert am 21. Januar 2026

Meditation - Gebet 

Berufungen

Freude erleben und geben
Staunen
Hinhören und hinsehen
Mir selbst treu sein, auch wenn es unbequem ist
Meine Feinde lieben, jeder Mensch ist ein Kind Gottes
Im Kontroversen das Gemeinsame und Verbindende suchen
Mitgestalten
Geborgenheit und Trost schenken
Beten
Danken
Lieben

Gisela Glas 1/2026

Impuls - 3. Sonntag im Jahreskreis

Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.
Mt 4,17

Gottes Umkehrruf hören
Seiner befreienden Heilsbotschaft
Glauben schenken

nicht gefangen bleiben im
Netz der Gewohnheiten
nicht stehen bleiben
in alten Mustern
alten Sichtweisen und
Überzeugungen die
in Stein gemeißelt scheinen

bewusst innehalten um
wieder spürig zu werden für
Gottes wirksame Gegenwart

darauf vertrauen dass dieser
Gott des Heils uns nahe bleibt
uns befreien will zu
einer neuen Sicht und
einem Mehr an Leben
uns schon jetzt – hier und heute -
Leben in Fülle schenken will

uns von ihm herausrufen lassen
aus Vertrautem und Gewohntem
und neue Anfänge wagen ...

© Hannelore Bares

Zeichen der Zeit

Wir lassen uns leicht ein X für ein U vormachen

Eigentlich wollte Solomon Asch nachweisen, dass wir nicht so leicht beeinflussbar sind. Dass wir nicht gleich der Masse nachlaufen. Der forschende Psychologe hatte sich getäuscht. Wir lassen uns nur allzu leicht ein X für ein U vormachen.

Was es dazu braucht, ist nicht so viel. Man braucht eine Gruppe von Leuten, die einer Meinung sind. Je attraktiver wir die anderen wahrnehmen und je höher deren gesellschaftlicher Status ist, desto eher geben wir nach. Wenn dann noch die öffentliche Meinung eine entsprechende Richtung vorgibt, fallen wir leicht um und passen uns an. Konformitätsdruck oder Gruppenzwang heißt dieses Phänomen.

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Sie nehmen freiwillig an einem Experiment teil. Man sagt ihnen, man wolle ihre visuelle Wahrnehmung testen. Als Sie den Untersuchungsraum betreten, sitzen da schon fünf Personen auf ihren Stühlen. Auf einer großen Tafel bekommen Sie zeitgleich drei senkrechte Linien unterschiedlicher Größe zu sehen, die von 1 bis 3 nummeriert sind. Eine daneben platzierte Tafel enthält nur eine Linie, die exakt genauso lang ist wie einer der drei präsentierten Linien. Sie sehen sofort: Antwort „2“ ist richtig. Doch sie müssen warten, bis die anderen ihre Antwort gegeben haben. Die sagen einmütig, die „3“ sei richtig. Als Sie an der Reihe sind, kneifen Sie die Augen zusammen, beugen sich weiter vor und schauen noch mal genau hin. Sie kommen buchstäblich ins Schwitzen. Wäre es nicht klüger einzulenken, damit man die anderen nicht denken, sie seien in dieser Runde der Besserwisser?

Das ist die Ausgangssituation des berühmten Experimentes, das Solomon Asch vor mehr als 70 Jahre durchführte. Der Pionier der Sozialpsychologe fand Folgendes: Wenn er Studierenden allein mit den beiden Linien-Tafeln konfrontierte, gaben 99 % die korrekte Antwort. Wenn er aber das eingangs skizzierte Szenario vorgab, knickte mehr als jeder Dritte (37 %) ein und gab die falsche Antwort, - nur um nicht alleine dazustehen.

Der Konformitätsdruck wirkt, weil wir uns allzu schnell beschämt fühlen. Wir machen uns zu viele Sorgen darüber, was andere Nachteiliges über uns denken könnten. Aber muss das so bleiben, nur weil es unsere menschliche Natur vorgibt und die Kultur ihren Senf dazu gibt? Was halten Sie von diesem Szenario der Inneren Freiheit?

Wenn alle ja sagen, sage Du nein. Wenn alle Bild lesen, lese Du Böll. Wenn alle im Netz surfen, gehe Du spazieren. Wenn alle Wasser trinken, trink‘ Du Wein. Wenn alle sparen, gebe Du aus. Wenn alle klagen, singe Du ein Loblied auf jemanden. Wenn alle nein sagen, sage Du ja.

Klaus Glas

 

Dem Wind lasst uns trauen

Text & Musik: Wilfried Röhrig

Dem Wind lasst uns trauen.
Ist es nicht Gottes Geist, der da weht?
Lasst uns die Segel setzen und schauen
wohin er führt, wohin die Reise geht,
wohin er führt, wohin die Reise geht.

Im Sturm lasst uns glauben.
Ist es nicht Jesus selbst, der uns trägt?
In seiner Hand sind wir geborgen,
auch wenn das Meer ganz hohe Wellen schlägt,
auch wenn das Meer ganz hohe Wellen schlägt.


▶ Link zum Musikvideo

Zur Jahreslosung der Schönstatt-Bewegung Deutschland 2025/26
Rechte: rigma Musikverlag, Viernheim