Date:24. Jun 2015

Die Kunst des Betens

Zeichen der Zeit

Kunstautomat - Foto: Heike Bulle

 Foto: Heike Bulle

„… und wenn in unserer Zeit wieder ein Sinn dafür zu wachsen scheint, die Kunst des Betens als eine Kunst zu begreifen, die ein- und auszuüben lohnt, ist das ein gutes Zeichen der Zeit“ schreibt Bernhard Sill in dem Buch „Kleine Schule des Betens“.
Kunst …
Gibt es etwas individuelleres als ein künsterlisches Werk?
Jeder hat schöpferisches Potential.
Jeder kann beten.
Da bin ich mir sicher.
Und so gibt es unendlich viele Möglichkeiten zu beten, weit mehr als es Menschen gibt; nahezu jede Situation bietet eigene Wege. Das Leben selbst ist, wenn man so will das „Rohmaterial“ des Künstlers (Beters). Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Es gibt keine starren Vorgaben, kein Richtig oder Falsch.
Der eine redet, der andere schreibt, der andere schweigt, ein anderer malt oder oder oder.
Die eigene Ausdrucksform finden: ganz konkret oder eher abstrakt?
Wie kann ich persönlich mit diesem Gott in Verbindung treten?
Was ist meine Sprache, was sind meine Kommunikationsmittel?
Wie kann ich Gott bewusst an meinem Leben teilhaben lassen, wenn ich das will?
Er lässt mich frei wählen, immer wieder neu. Und welchen Weg auch immer ich wähle, er geht ihn mit. Und meine Wahl ist immer genau sein Ding, denn schließlich hat er sie alle geschaffen, genau wie mich.
„… wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR“ (Jeremia 29,13).

Heike Bulle

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