Der Weltfußballer

Hingeschaut

Zeitschrift „Lebenszeichen“, , Nr. 105 – Winter 2014, Seite 8.

In der Zeitschrift „Lebenszeichen“, Nr. 105  Winter 2014, berichtet Stefan Rehder über den Weltfußballer der Jahre 2013 und 2014:
In einer vor kurzem erschienenen Biographie „Mãe Coragem“ (dt.: Mutter Courage) berichtet Dolores Aveiro, der Mutter des Fußballers, selbst, sie habe eigentlich Cristiano abtreiben wollen. Mit drei Kindern und einem arbeitslosen Ehemann war ihr die Last einer erneuten Schwangerschaft zu groß. Ihr Arzt habe aber eine Abtreibung nicht unterstützt: „Dieses Kind wird dir viel Freude machen!“ Zu Hause versuchte sie, mit Hausmitteln die Schwangerschaft zu unterbrechen, was aber misslang. So wurde Cristiano am 2. Februar 1985 geboren. Der Arzt kommentierte den Neugeborenen: „Mit Füßen wie diesen wird das ein Fußballer.“ Cristiano wusste offenbar von dem Abtreibungsversuch und habe später zu seiner Mutter gesagt: „Siehst Du, Mutter, Du wolltest mich abtreiben, und jetzt bin ich es, der das ganze Haus ernährt.“

Mit welchem Bewusstsein und Selbstwertgefühl wächst ein Mensch auf, der von sich weiß, dass er eigentlich nicht leben sollte? Keiner kann die wirklichen Gedanken eines Cristiano Ronaldo kennen. Vielleicht konnte er seinen schlechten Start ins Leben in Energie umwandeln. Das wäre ein kleines Wunder.

Kinder, die nicht geboren werden, können auch die Welt nicht erfreuen oder verändern.
Kinder, die geboren werden, können Vieles erreichen.

 

Feldkapelle

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