Date:15. Aug 2012

Der Weg entsteht beim Gehen

Zeichen der Zeit

Pilgern - Foto: Klaus Glas

Foto: Klaus Glas

Pilgern ist in. Spätestens seit Hape Kerkeling seine Erfahrungen auf dem Jakobsweg veröffentlicht hat. Sein 2006 veröffentlichtes Buch „Ich bin dann mal weg“ wurde mehr als vier Millionen mal verkauft. Ende Juli machten sich 42 Pilgerinnen und Pilger aus der Diözese Fulda auf den rund 240 km langen Fußweg von Dietershausen nach Schönstatt. Der neue Pilgerweg gilt als Pilotprojekt zur 100-Jahr-Feier des bekannten Wallfahrtsortes.

„Wer kommt mit? Unser Weg entsteht beim geh’n: Schritt für Schritt!
Wir geh’n mit! Gott des Aufbruchs, führe uns! Schritt für Schritt“,
klingt es in der Wallfahrtskapelle „Kleinheiligkreuz“ bei der Morgenandacht. Die  Pilgergruppe startet den zweiten Pilgertag bei idealem Wanderwetter. Über die ehemalige Zisterzienser-Abtei Blankenau schlängelt sich der Weg über Feld und Wald stetig bergan hinauf zum „Hoherodskopf“. Dort findet der Tag seinen Höhepunkt in einem Tauferneuerungs-Gottesdienst am sogenannten „Taufstein“. An dieser heiligen Stätte soll der Heilige Bonifatius viele Menschen getauft haben.
In einer bewegenden Abendmeditation bringen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Erlebnisse dankbar zum Ausdruck: die gute Organisation, die unterstützende Gemeinschaft, die einfühlsamen Gespräche und die wundervollen Mediationen und Gesänge.
Wie humorvoll es trotz aller Strapazen zugeht, erfährt eine Teilnehmerin, als sie über  schmerzende Füße klagt. Der ihr zu Seite gehende P. Ruedi-Josef Hüppi  (69) bemerkt dazu in trockenem Schweizer Humor: „Wir sind doch hier auf einer Wallfahrt, nicht auf einer Wohlfahrt, oder?“

Gisela und  Klaus Glas

Das vollständige „Pilger-Tagebuch“ der 9-tägigen Wallfahrt finden Sie hier:
>> Pilgern

 

 

 

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