Darstellung des Heiligen Geistes

Kunst und Kultur

Les Colombres, München - Foto: Hubertus Brantzen

Foto: Hubertus Brantzen

„Les Colombres…“ Die Weißen Tauben – eine Multimedia-Installation von Michael Pendry

Kirche Heilig Geist in München

Wie sieht die Darstellung des Geistes, des Heiligen Geistes heute aus,
wie kann dieses Thema heute in der Kunst interpretiert werden und
funktioniert diese Symbolik auch übersetzt in die 3.Dimension, in das Räumliche heute noch?

Installation „Les Colombes … Die WeißenTauben“ liegt der Gedanke einer künstlerischen Annäherung an die Symbolik des Geistes, des Heiligen Geistes zu Grunde, als auch dessen Interpretation der Darstellung, bezugnehmend auf die Kunst-und Kirchengeschichte.

Wie sehen wir heute das Geistige, den Heiligen Geist und was ist das überhaupt? Ein abstrakter Begriff in der heutigen Zeit, kaum noch von Bedeutung, kaum greifbar. Eine Annäherung an die Idee des Geistes, des Geistigen soll in der Installation auf unterschiedlichsten Ebenen und mit unterschiedlichsten Stilmitteln stattfinden – räumlich, physisch und sinnlich erlebbar, aber auch durch Interaktion.

Die Darstellung des Geistes als Taube führt zwar weit zurück auf die griechische Mythologie, ist aber in der kirchlichen Kunstgeschichte seit jeher fest verankert. Der Geist als weiße Taube. Im Kirchenraum von Heilig Geist ist die Taube immer wieder zu entdecken, sowohl dargestellt in den 7 Tugenden des Geistes in den Seitenschiffen, als auch im Altarbild.
Die einzelnen Elemente der Installation: Die Weiße Taube – das Symbol des Geistes. Diese Tauben  werden als Symbol des „Kollektiven Geistes“ in das Kirchenschiff
von Heilig Geist gehängt und schweben als Schwarm von weißen Tauben durch den Kirchenraum, leise, leicht und voller symbolischer Ästhetik.
Hunderte von Tauben aus Papier geformt, gefaltet und mit Wünschen an das Leben belegt. Von Menschen die in die Kirche kommen, an Gottesdiensten teilnehmen, von Kinder im St. Martinszug, von Fußgängern im Tal und auf dem Viktualienmarkt, von Münchner, egal ob gläubig oder nicht, katholisch oder evangelisch, muslimisch oder orthodox.

Der Künstler

Michael Peter Pendry, geb. 1974 in Stuttgart, Designer und freier Künstler.  1994-99 Innenarchitekturstudium mit Nebenfach Bühnenbild und Szenografie in Rosenheim. Auf Grund seiner doppelten Staatsbürgerschaft (Deutsch/Englisch) stark mit England verwurzelt, oft in Designbüros in London und München tätig, mehrere Praktika am Residenztheater München und Bühnenbildassistenz an den Münchner Kammerspielen.
2007-20008 Creative Director, Design Company in München und ab Sommer 2008 freier Berater und Designer für diverse Design- und Kommunikationsagenturen. Seit 2006 zahlreiche Installationen im Innen-und Außenraum.

>> Website Michael Pendry

 

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