Datum:02. Apr 2006
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Auch „wilde Kerle“ machen ihren Eltern vor allem Freude

Zeichen der Zeit

Statistik: Kinder machen Freude

 

Sonderauswertung von Allensbacher Umfragen
für das FORUM FAMILIE STARK MACHEN e.V.

Mainz, 31. März 2006 – Immer neue Einzelheiten der unterschiedlichen Begabungen von Jungen und Mädchen werden entdeckt. Damit werden auch die unterschiedlichen Verhaltensmuster wieder stärker bewusst. In Büchern und Filmen geht es um „Wilde Kerle“ und um „Wilde Hühner“. Was bedeutet die Verschiedenheit von Jungen und Mädchen aber für deren Eltern?

Eine Sonderauswertung von Allensbacher Familien-Umfragen aus den letzten drei Jahren zeigt in den Einstellungen der Eltern gegenüber Jungen oder Mädchen insgesamt nur geringe Unterschiede, im Detail gibt es jedoch interessante Differenzen. Grundlage der Auswertung waren repräsentative Umfragen unter Eltern bis 44 Jahre mit rund 680 Befragten.

Den deutlichsten Unterschied gibt es danach bei der Frage „Was bedeuten Ihnen Kinder?“. 76 Prozent derer, die nur Jungen haben, denken dabei an ihre zumindest gelegentlichen Sorgen um die Sprösslinge. Eltern, die nur Mädchen haben, nennen die Sorgen seltener (67 Prozent).

Zudem gibt es offenbar auch etwas öfter Konflikte mit den Söhnen als mit den Töchtern: Während Eltern von Mädchen zu 41 Prozent darüber berichten, erinnern sich die Eltern von Jungen etwa zur Hälfte (49 Prozent) an solche Konflikte.

Allerdings sind diese Empfindungsunterschiede der Eltern von Jungen oder Mädchen insgesamt weitaus kleiner, als es das unterschiedliche Verhalten der Kinder erwarten lässt. Im Vordergrund steht die Übereinstimmung, dass Kinder vor allem „Viel Freude“ bedeuten. Das erklären 87 Prozent der Eltern, die ausschließlich Jungen haben, und 88 Prozent der Eltern, die nur Mädchen haben.

Unter dem Strich sind sich alle einig, dass die Freude an den Kindern die Sorgen und Lasten überwiegt. „Kinder zu haben, ist mehr eine Freude als eine Last!“ sagen 71 Prozent der Bevölkerung, d.h. Eltern und Kinderlose gleichermaßen. Nur eine kleine Minderheit (11 Prozent) sieht in Kindern eher eine Last. Von den Jüngeren Eltern sagen sogar 77 Prozent das die Freude überwiegt. Auch darin, dass sie ihre Elternrolle genießen, stimmen fast drei Viertel der Eltern (73 Prozent) überein. Da macht es kaum einen Unterschied, ob sie nun ausschließlich Jungen haben (72 Prozent genießen die Elternrolle), ausschließlich Mädchen (74 Prozent) oder Jungen und Mädchen (72 Prozent).

 

Diese und weitere Presseinformationen und Infografiken unter
www.familie-stark-machen.de.

FORUM FAMILIE STARK MACHEN e.V. ist ein überparteilicher und überkonfessioneller Zusammenschluss von Menschen, die die Zukunft der Familien- und Generationenbeziehungen aktiv gestalten wollen. Das derzeit von der Öffentlichkeit geprägte Image von Familie als Problemfall soll verbessert werden: Familie ist vor allem eine Leistung ihrer angehörigen Mitglieder, ihrer Haltung und Fähigkeit, Beziehungen zu gestalten. Die Familie als Ort der Sinnstiftung und des Lebensglückes. Das FORUM FAMILIE STARK MACHEN will mit verschiedenen Maßnahmen und Projekten die Verständigung über die Kultur von Familien- und Generationenbeziehungen in der Öffentlichkeit fördern und vertiefen.

  • Die Initiatoren des FORUM FAMILIE STARK MACHEN sind
  • Prof. Dr. Hubertus Brantzen, Mainz
  • Michael Behrent, Oberursel
  • Dr. Wilhelm Haumann, Allensbach
  • Manuel Herder, Freiburg
  • Karl-Heinz B. van Lier, Mainz

Dem Kuratorium gehören an:

Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio, Richter des Bundesverfassungsgerichts,
Gundula Gause, Journalistin, Manfred Kock, Präses i.R. der Evangelischen
Kirche in Deutschland, Kardinal Karl Lehmann, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz,
Dr. Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend,
Markus Schächter, Intendant des ZDF
Prof. Dr. Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutsche Bank AG.

Kontakt:

SCRIPT Corporate + Public Communication GmbH
Alexander Hirsch
An der Herrenmühle 7-9
61440 Oberursel
T. 06171 2847-281
E-Mail: info@familie-stark-machen.de

 

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