Datum:25. Nov 2007
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Tod und Weiterleben

Zeichen der Zeit

Mumienausstellung Mannheim

Foto: www.rem-mannheim.de

Im Monat November denken wir in unserem Kulturkreis in besonderer Weise an Tod und Sterben. Wir gehen zu den Gräbern unserer Verstorbenen. Wir begehen das Fest Allerheiligen. An Allerseelen, am Volkstrauertag und am Totensonntag gedenken wir in ja eigener Weise an die Verstorbenen und die in Krieg und durch Terror gewaltsam getöteten Menschen.

Der Tod als das letzte Wort des Lebens beschäftigt die Menschen seit Anbeginn. Zum Menschsein gehört wesentlich, mit dem Tod und den Toten umzugehen.

Damit verbunden ist auch immer die Frage: Was kommt nach dem Tod? Verschiedene Vorstellungswelten breiten sich heute sozusagen als Angebote vor uns aus. Christen glauben an ein Leben nach dem Tod bei Gott. Östliche Religionen glauben an eine Reinkarnation, eine Wiedergeburt, die die Chance zu einem besseren und gelungeneren Leben verspricht.

Interessant erscheint, dass dieses Thema indirekt durch die Beschäftigung mit alten Kulturen und deren Totenkulte bearbeitet wird. So gibt es in diesen Monaten gleich mehrere Ausstellungen:

Im Hintergrund stehen Fragen:
„Was sieht das Leben nach dem Tod aus?“
„Kann ich etwas dafür tun, dass es mir im Jenseits, wie immer es aussehen mag, gut geht?

Wie beantworte ich persönlich diese Fragen?

Hubertus Brantzen