Datum:28. Dez 2011
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Faszination Ägypten

Hingeschaut

Website Ausstellung Frankfurt

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Schon im 19. Jahrhundert sprach man von einer Ägyptomanie. Entdeckungen aus dem Land der Pharaonen beflügelte die Phantasie der Menschen. Unglaublicher Reichtum – Pyramiden als Begräbnisstätten – Hieroglyphen als Schrift, deren Entschlüsselung keine 100 Jahre alt war.

Die Faszination ist ungebrochen. Heute reiht sich eine Ägyptenausstellung an die andere. Bis zum 31.12. kann man die >> „Pharaonen-Sammlung“ in Wiesbaden besuchen, um dann gleich nach Frankfurt zur >> „Großen-Tutanchamun-Erlebnis-Ausstellung“, die kürzlich eröffnet wurde, weiterzufahren.

Was berührt die Menschen so sehr, dass sie zu Hunderttausenden zu diesen Ausstellungen fahren? Was macht diese Ausstellungs-Pilgerstätten so attraktiv?

Es ist wohl die ganz andere Welt, die die Menschen anlockt. Geheimnisvolle Kulte und Rituale in den mächtigen Tempeln, märchenhafter Reichtum, wie ihn etwas die Beigaben im Grab des Tutanchamun darstellen, monumentale Statuen von Herrschern, die vor bis zu 5.000 Jahre lebten – eben eine Welt, die sich so sehr von der unsrigen unterscheidet.

Wir sehen dabei kaum, dass nur eine ganz schmale Oberschicht in Altägypten unter den Umständen lebten, die wir heute so sehr bewundern. Doch gerade das zeichnet die Märchen aller Zeiten aus: Da leben außergewöhnliche Menschen, die sich als Projektionsfläche unseres ungelebten Lebens so hervorragend eignen.

Was ist Ihr Lieblingspharao?

 

Hubertus Brantzen

 

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