Datum:03. Jan 2015
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Norbert Mothes

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Norbert Mothes

* 1959  Dresden

In Freital (bei Dresden) erlebte ich meine Kindheit und Jugend. Bevor ich das Abitur im Norbertinum (einer katholischen Bildungseinrichtung in Magdeburg für „Spätberufene“ der Diözesen der damaligen DDR) machte, erlernte ich den Beruf des Schmelzers im Freitaler Edelstahlwerk.

Die Priesteramtskandidaten studierten am sogenannten Philosophisch-Theologischen Studium in Erfurt. Bei der Gründung dieser Einrichtung (1952) verzichtete man kirchlicherseits auf den Status einer staatlich anerkannten Akademie zu Gunsten der Selbstverwaltung als rein kirchlichen Institution.

Die Gemeinden im Osten Deutschlands hatten nach dem 2. Weltkrieg durch die Vertriebenen aus Schlesien, dem Sudetenland und Ungarn einen zahlenmäßigen Aufschwung erlebt. In den Gemeinden, in denen ich seit 1987 als Priester wirkte, war der Aufschwung schon weithin abgeebbt. Mit der Diasporasituation bin ich jedoch seit meiner Kindheit vertraut. Was sich in den Jahrzehnten erfreulicherweise geändert hat, ist die Bereitschaft zu ökumenischen Zusammenarbeit.

Aus gesundheitlichen Gründen bin ich nicht mehr im aktiven Dienst des Bistums Dresden-Meißen. Durch meine Arbeit als Beauftragter für das Gebetsapostolat in unserem Bistum habe ich Hannelore Bares kennengelernt und bin durch Sie zu Spurensuche.de gekommen.

Texte von Hannelore Bares, anderen Autorinnen und mir finden Sie auf der Homepage des Bistums Dresden-Meißen in der Rubrik Spiritualität.
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