Datum:16. Nov 2008
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Gewissensfragen

Meditation

Früchte

Foto: Kerstin Rehberg-Schroth

„Vom No-Name zum Spitzenkandidaten … „
„Abweichlern werden Mitgliedsrechte entzogen …“

So zwei Schlagzeilen an diesen Tagen: Die Hessen-SPD macht seit Monaten auf sich aufmerksam.

Zuletzt die Gewissensentscheidungen von vier Abgeordneten.
Und dann kam alles anders, als die anderen der eigenen Partei es sich ausgemalt hatten …

Wer macht die Politik?
Wer regiert das Land?
Wie soll regieren, wer regiert?

„Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist …“

Doch:
Welchen Stellenwert hat dabei das persönliche Gewissen?
Wann und wo sollte man zu seinem Gewissen stehen?
Gibt es einen Zeitpunkt, zu dem das Gewissen nicht mehr sprechen darf?
Was hat Vorrang: Gewissen, Gemeinwohl – oder doch eher das Parteienwohl?
Wer bestimmt eigentlich das Gemeinwohl?

Und:
Was ist mein Part, den ich an meinem Platz zum Gemeinwohl beitragen kann?
Was nehme ich in kauf, um zu meiner Gewissensentscheidung zu stehen?
Und vor allem: Wer oder was prägt mein Gewissen?

 

Herr, Fragen über Fragen … Doch bei allem bitte ich Dich um den Geist der Weisheit, des Rates und der rechten Entscheidungen – für mich, aber auch für alle, die Verantwortung tragen; besonders für die, die politische Verantwortung tragen, für diejenigen, die dann im Januar bei den Neuwahlen in Hessen in Entscheidungsämter gewählt werden, aber auch für die anderen, die in unseren Ländern regieren – und auch für den neugewählten US-Präsidenten, in den so viele so große Hoffnungen setzen. Stärke unser aller Gewissen, gib uns den Mut, zu unseren Entscheidungen zum Wohle aller zu stehen!
Schenke deinen Heiligen Geist – den Geist der Liebe, durch den alles möglich wird!

 

Kerstin Rehberg-Schroth