Datum:05. Dez 2012
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Frohe Weihnachten?

Zeichen der Zeit

Weihnachtsschmuck in London - Foto: Hubertus Brantzen

Foto: Hubertus Brantzen

„Entweder liebst du es oder du hasst es!“

Frohe Weihnachten!

So sieht der Straßenschmuck in London seit November aus. London ist bekannt dafür. Entweder man hasst den Rummel, den Einkaufsstress, das Gedränge und Geschiebe auf den Straßen und in den Kaufhäusern. Oder man liebt es, weil es zu Herzen geht, weil alles so nett ist. In unseren Breiten sieht es in den Städten inzwischen so ähnlich aus.

Ein Bedauern, dass „das Eigentliche verloren geht“. nützt nichts. Dieses Bedauern pflegen wir seit vielen Jahren.

Ist es möglich, sich an den Lichterketten zu erfreuen
– und dennoch auf das deutlich hinzuweisen, was an Weihnachten eigentlich gefeiert wird?

Wir sagen so oft: Jesus ist das Licht der Welt! Der Wunsch nach Licht ist in den Straßen offensichtlich. Vielleicht geht es so:

Jesus Christus ist das Licht der Welt,
dessen Geburt wir an Weihnachten feiern.

Wir sind wie eine lange Kette von Lichtern,
die sich von seinem Licht anstecken lassen.
Dann wird die Welt schöner, heller, feierlicher, froher, bergender.

Hier beginnt Evangelisierung, von der vor einigen Wochen die Bischofssynode gesprochen hat und die wir in unserem Land beschwören.

Hubertus Brantzen