Datum:19. Dez 2012
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Die Schafe an Weihnachten

Meditation

Schafe - Foto: Hubertus Brantzen

Foto: hb – spurensuche.de

In der Weihnachtserzählung werden wir wieder davon hören, wie die Hirten mit ihren Schafen zur Krippe eilen.
Hier eine kleine Geschichte von einem Hund, der sich wie ein Schaf verhielt.
Egal, ob ich mich mit dem Hirten, den Schafen oder den wachenden Hunden identifizieren kann:
Ich will mit zur Krippe.

„Kann man eigentlich von Tieren etwas für die eigene geistliche Entwicklung lernen?

Vor kurzem hörte ich von einer Frau, die eine Woche lang einen Schäfer begleitete. Sie wollte die Arbeit des Schäfers kennen lernen, um auch die Gleichnisse der Bibel über den guten Hirten oder das verlorene Schaf besser zu verstehen. Nach langem Hin- und Her hatte der Schäfer ihr sogar erlaubt, ihren eigenen Hund mitzubringen.
Eigentlich hatte der Schäfer Konflikte des Hundes mit seinen eigenen Hütehunden befürchtet. Es kam aber ganz anders. Schon nach kurzer Zeit hatte sich der Hund in die Schafherde eingegliedert! Statt den Hirten bei der Arbeit zu stören oder die Hütehunde zu attackieren, lief er in der Herde mit und verhielt sich im Prinzip wie ein Schaf. Nur mit dem Gras konnte er sich nie so ganz anfreunden. Auch mit dem Blöken hat es nicht geklappt.
Ich habe keine Ahnung, wie der Hund darauf gekommen ist, sich so zu verhalten. Vielleicht mangelte es ihm an Ehrgeiz, vielleicht ist eine Schafherde letztlich auch nichts anderes als ein großes Rudel.
Aber in seinem Vertrauen in die Fähigkeiten des Hirten und seiner Helfer fand ich diesen Hund doch vorbildlich.

Fällt es Ihnen manchmal schwer, sich in eine „Herde“ einzugliedern?
Wollen Sie vielleicht lieber öfter sagen, wo es langgeht?
Oder finden Sie es schwierig, sich Gott als guten Hirten vorzustellen?
Dann denken Sie an diesen Hund!“

gefunden  im Newsletter von Bibel-TV
von Hanne Bares