Ausstellungsplakat
– Exil – innere Emigration – Remigration
nach 1945
Nach der Machtübernahme durch Adolf Hitler setzte 1933 eine maßlose Judenverfolgung und die vollständige Unterdrückung jeglicher Opposition ein. Viele, die die Gefahr erkannten, ergriffen die Flucht ins Ausland. Doch Exil bedeutete auch
Entwurzelung, Existenzbedrohung und nicht zuletzt wegen der Sprachprobleme
Isolation. Andere Gegner des Nationalsozialismus blieben und traten die innere
Emigration an. Nach Kriegsende war nicht wenigen Exilanten die Heimat fremd
geworden. Andere trugen maßgeblich zur Entwicklung von Demokratie und
Rechtsstaat in der Bundesrepublik Deutschland bei.
Eine Ausstellung im Mainzer Dom und in der Christuskirche erinnert an das Schicksal der Exilanten. Ergänzend zur Ausstellung gibt es verschiedene Veranstaltungen.
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