Kunst · Theater · Literatur

19.11.2006

Fährmann

Fährmann mit Nachen

Im September wurde auf dem Bezirkswaldfriedhof in Mainz-Mombach ein neues Gräberfeld eröffnet.
Es soll die Möglichkeit bestehen, Kinder zu bestatten, die vom Gesetz nicht bestattet werden müssen.
Eltern sollen für ihre Trauer einen Ort haben.
Ist es nicht traurig, dass der antike Fährmann, künstlerisch sehr ansprechend gestaltet, dort der Trostspender ist, dem man sein Kind anvertraut?
In einer weniger pluralistischen Zeit hätte an dieser Stelle eine Christusdarstellung Platz gefunden.

Maria-Theresia Gresch

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