Meditation

02.12.2007

Sonnenaufgang

Foto: H. Brantzen

„Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe.“ 
(Röm 13,12)

„Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe.“
Oh weh!
Die Nacht ist um.
Aufstehen ist angesagt.
Und ich bin doch noch so müde.

„Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe.“
Wie gut!
Die Nacht ist um.
Ich darf den Tag beginnen.
Die Dunkelheit der Nacht hat mir Angst gemacht.

„Die Nacht ist vorgerückt, der Tag ist nahe.“
Hoffentlich!
Die Nacht ist um.
Das Licht scheint auf –
dein Licht leuchtet in meine Dunkelheit.

Gott sei Dank.

In allen Lichtern: Dein Licht.

In alle Nachtigkeit: Dein Tag, du Licht der Welt.

Marie-Luise Langwald

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