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Ich besuchte in dieser Woche einige Menschen, die seit längerer Zeit psychisch erkrankt sind und die ich lange nicht gesehen hatte. Sie leiden unter ihrer Situation. Diesmal war ich aber bei den Begegnungen erstaunt, weil sich ihr Zustand in den letzten Monaten sichtbar verbessert hatte.
Für mich eine Spur: Jesus heilte Gelähmte und Aussätzige. Ich dachte, er nimmt sich nicht nur damals besonders der Kranken an. Ich bin dankbar für diese Erfahrung, die mir Hoffnung schenkt - auch bei all den Telefonaten, in denen Freunde in den letzten Tagen von ihren aussichtslosen Krankheiten berichteten.
Es soll Eltern erlaubt werden, ihr Baby umbringen zu lassen – dafür plädieren zwei Wissenschaftler. Begründung: Kindsmord sei auch nichts anderes als eine Abtreibung. Babys seien noch keine „wirklichen Personen“, da ihnen noch die Fähigkeiten fehle, die ein moralisches Recht auf Leben rechtfertigte.
Die Wissenschaftler fordern, dass die Eltern, die sich auf Grund von wirtschaftlichen, sozialen oder psychologischen Umständen überfordert fühlen, das Leben ihres Babys beenden dürfen.
Diese Nachricht macht mich sprachlos.
Eine Spur?
Wir Christen glauben, dass Gott zu jedem Menschen sein Ja gesagt, ihn ins Leben gerufen hat. Jeder Mensch ist in seinen Augen so wertvoll und kostbar, dass sein Sohn sogar für uns am Kreuz gestorben ist.
Ich beginne nach der Winterpause wieder zu joggen. Die Waldwege zeigen sich nach dem Schnee nicht von der schönsten Seite. Morast in unterschiedlichster Höhe zwingt mich immer wieder, langsam zu gehen. Dann fängt es auch noch an zu regnen. Ich laufe möglichst schnell, um aus dem Wald zu kommen.
Während ich den Morast erlebe, kommt mir die Frage: Wie viel davon befindet sich wohl in meiner Seele? Und was wird Gott wohl davon halten?
Ich glaube, Gott läuft nicht vor diesem „Schlamm“ weg, weil auch der Schlamm zum Leben dazu gehört. Er lässt sogar daraus noch neues Leben entstehen - so wie in unserem Garten aus der dunklen Erde plötzlich Schneeglöckchen erwachen.
Fastenzeit: Laut Forsa-Umfrage steigt die Zahl derer, die den Aschermittwoch als Stichtag nehmen, um das alltägliche Konsum- und Genussverhalten zu unterbrechen. 78 % der Deutschen würden am ehesten auf Alkohol verzichten, es folgen Süßigkeiten (69 %) Rauchen (53 %) und Fernsehen (42 %).
Vorbereitungszeit auf Ostern. Zeit der Umkehr.
Auch ich überlege, wie ich mich in den nächsten 40 Tagen auf Ostern vorbereiten kann. Eine Idee: meinen Terminkalender entrümpeln und bewusst eine Pause für Gott einzulegen.
Ich werde an einen Gedanken erinnert: „Kosten Sie doch abends einmal nach, wofür sie sich beim lieben Gott bedanken möchten!“ - 7 Wochen bewusst sein Mitgehen ertasten. Diese SPUR greife ich gerne auf.
oder: „15 Ideen die Träume wahrmachen lassen“.
So ist ein Focus-Artikel zum Valentinstag überschrieben. Liebende erhalten Anregungen, wie sie sich durch kleine Geschenke verwöhnen können. Andere Angebote bei uns in der Stadt sind „ein Drei-Gänge-Menü und Lesung für Liebende“ oder ein ökumenischer Segnungsgottesdienst.
Einen besonderen Weg, um die eigene Paarbeziehung wieder in den Blick zu bekommen, die gegenseitige Zuneigung zu beleben, bietet die Akademie für Ehe und Familie e.V. Mainz an.
Eine Spur Gottes, die wir als Ehepaar vor gut 10 Jahren kennenlernten und für die wir bis heute dankbar sind. Die Investition in die Paarbeziehung dauert nicht nur einige Stunden oder 1 Tag, sondern 2 Jahre. Doch der Einsatz lohnt sich . Neugierig geworden?
Genau in die Karnevals-Hoch-Zeit fällt in diesem Jahr der Weltgebetstag für die Kranken. Während die einen ausgelassen feiern, sind andere vielleicht ans Bett oder an die Krankenstation gebunden.
Gott – das Heil der Kranken. Er möge gerade auch den Kranken ein Stück Karnevalsfreuden schenken. Die anderen möge er bewegen, immer wieder an die Menschen zu denken, die an Körper, Geist oder Seele erkrankt sind, und für sie zu beten.
- Eine Betroffene -
Die Mitarbeiter erfahren es aus der Zeitung: „Schlecker hat Insolvenz angemeldet.“
Aus den Nachrichten wird erfahren, dass der Arbeitsplatz evtl. bald wegfällt. Welche Unternehmenskultur?
Ich kenne einige Mitarbeiter aus der Schleckerfiliale. Freundlich, hilfsbereit und geduldig gehen Sie auf die unterschiedlichsten Menschen ein. Welchen Wert haben diese Menschen für Ihren Konzernleiter.
„Vom Hirtenprinzip lernen“ - so behandelt ein Buch das Thema Unternehmenskultur. Ich bin Gott dankbar für die Chefs, die nicht nur den Gewinn, sondern auch die Menschen im Blick haben, die diesen Gewinn erarbeiten.
„Der Januar ist der Möbelmonat, weil nach dem Jahreswechsel viele Möbelhäuser die Preise senken. Der Februar ist der Weinmonat, der März.....“ so werden in der Zeitung alle Schnäppchen aufgeführt, die preiswert zur entsprechenden Jahreszeit zu kaufen sind.
„Dem Herrn, der Tag und Jahr geschenkt, der unser Leben trägt und lenkt...“, so sangen wir am Sonntag in der Kirche. Wie tröstlich ist es also, dass ich nicht darauf warten muss, wann Gott seine Gaben ins Angebot stellt. So hoffe ich, dass er auch in den kommenden 362 Tagen dieses Jahres mein Leben täglich lenkst und mir auch 2012 wie den Sterndeuter das Gespür schenkt, seinen Spuren zu folgen, um ihn selbst zu finden.
Wir hatten einen Termin in der Uniklinik Essen. Uniklinik ist wage ausgedrückt, denn es handelt sich fast um eine Kleinstadt mit den unterschiedlichsten Fachkliniken. Die Sekretärin riet uns, doch bitte das Parkhaus 2 anzufahren. Wir bogen in die Straße ein und fragten an einer günstigen Stelle einen Passanten, wie weit es zur Augenklinik sei. „Sie liegt genau auf der anderen Seite“, war seine Antwort. Für meinen Mann, der einen Rollator als Gehhilfe benötigt, war die Entfernung kaum zu schaffen. Ich wollte ins Auto steigen, als plötzlich ein Fahrzeug neben mir hält. „Wo wollen Sie hin?“, wurde ich gefragt. Als ich das Anliegen vortrug, sagte der Mann: „Ich bin vom Sicherheitsdienst. Fahren Sie mir nach, ich bringe sie ans Parkhaus und organisiere einen Shuttelbus, der Sie dann zur Augenklinik fährt.“ Wir waren sprachlos.
Der Mann kam mir wie ein Engel vor, der uns am Anfang des Jahres geschickt wurde. Der Spruch vieler Eltern gegenüber ihren Kindern kam mit in den Sinn. Nur „hörte“ ich ihn Gott zu uns sagen: „Ich will doch nur das Beste für euch!
Ich ging mit meinem Sohn einkaufen. Er benötigte ein Paar Winterschuhe. Die Auswahl fiel dann bei dreiunterschiedlichen Exemplaren nicht leicht.
Plötzlich zieht er sein Handy aus der Tasche. Auf mein Nachfragen “Willst du jemanden anrufen?“ antwortete er: „Nein, ich mach nur schnell ein paar Fotos, schicke diese an eine Freundin, und sie soll mir sagen, welche ihr gefallen.“ Natürlich war bis zur Rückantwort eine Pause angesagt.
Innehalten - und jemanden bei Entscheidungen mit ins Boot holen. Eine Spur Gottes. Mitten im Alltagsgeschehen bei Entscheidungen bewusst eine Pause einlegen, auch Gott einladen mitzugehen und ihn bei mir einlassen - und dann hören, wohin die Entscheidungen gehen könnten.
„Der Januar ist der Möbelmonat, weil nach dem Jahreswechsel viele Möbelhäuser die Preise senken. Der Februar ist der Weinmonat, der März.....“, so werden in der Zeitung alle Schnäppchen aufgeführt, die preiswert zur entsprechenden Jahreszeit zu kaufen sind.
„Dem Herrn, der Tag und Jahr geschenkt, der unser Leben trägt und lenkt...“, so sangen wir am Sonntag in der Kirche.
Wie tröstlich ist es also, dass ich nicht darauf warten muss, wann Gott seine Gaben ins Angebot stellt. So hoffe ich, dass er auch in den kommenden 362 Tagen dieses Jahres mein Leben täglich lenkst und mir auch 2012 wie den Sterndeuter das Gespür schenkt, seinen Spuren zu folgen, um ihn selbst zu finden.
Schlüsselwort 1, Schlüsselwort 2, ...