Spuren-such-Kirche Würzburg
- Ein Erfahrungsbericht

02.10.2007

Spuren-such-Kirche Würzburg

Rahmen:

„Nacht der offenen Kirchen“ in der Würzburger Innenstadt am 2.10.2007 - 19 Uhr bis 24 Uhr.
16 Kirchen verschiedenen Konfessionen waren beteiligt.
Jede Kirche hatte für diesen Abend einen bestimmten Namen, z. B. Diakonische Kirche, Frauenkirche, Ökumene-Kirche. Wir firmierten als „Spuren-such-Kirche“.

Werbung:

Plakate, Flyer, Presse, Internet
Unser Kurztext:
Zeit für sich haben. Suchen. Fragen. Nachdenken. Sich austauschen. Lieder hören. Beten. Tee trinken. Leben.
Unser Langtext:
Das Angebot in dieser Kirche lädt ein, im Alltag und im eigenen Leben auf Spurensuche zu gehen: Was bewegt mich? Wo kann ich Spuren des Lebens entdecken? Wie kann ich ihnen nachgehen?
Von 19.00 – 20.00 Uhr und von 21.00 – 22.00 Uhr ist eine Zeit mit Impulsen zur Besinnung, für den Austausch mit anderen, für Singen und Beten, Ruhe und Stille.
Von 20.00 – 21.00 Uhr geht Stefanie Schwab in ihren Liedern auf eine musikalische Spurensuche: Spuren Gottes im Alltag und im eigenen Leben zu entdecken.
Für Begegnung und Gespräch bei Tee und Gebäck steht der Vorraum der Hauskapelle zur Verfügung.

Ort:

Mutterhauskirche der Erlöserschwestern, 160 – 180 Sitzplätze; davor ein großes Foyer für Begegnung; Getränke und Gebäck standen bereit.

Verantwortlich:

AG der geistl. Gemeinschaften, bei deren Treffen „Spurensuche“ seit Jahren einen festen Platz hat. Sprecher: Pfr. Josef Treutlein (Schönstattbewegung)

Vorbereitung:

Einige große Plakate mit Collagen zu wichtigen Lebensbereichen (wie Familie, Arbeitswelt, Freizeit, Natur, Leid) wurden von den einzelnen Gemeinschaften erstellt und auf Stellwänden an den Seiten der Kirche angebracht. Jede Menge Käsegebäck in Fußform („Käsefüßchen“) wurden gebacken, Getränke bereitgestellt von den geistlichen Gemeinschaften und den gastgebenden Erlöserschwestern.

Zeitrahmen

19.00 Uhr Spurensuch-Gottesdienst, Besinnung, Austausch mit anderen, Singen und Beten, Ruhe und Stille
20.00 Uhr Konzert mit Stefanie Schwab. Musikalische Spurensuche: Spuren Gottes im Alltag und im eigenen Leben entdecken.
21.00 Spurensuche-Gottesdienst (wie 19.00 Uhr)

Verlauf

des doppelt angebotenen „Spurensuche-Gottesdienstes“ um 19 Uhr und 21 Uhr, jeweils ca. 45 Min.
Lied
Begrüßung und Hinführung: Was ist „Spurensuche“?
(Kurzer Impuls zum Thema „Gott des Lebens“; Beispiele)
1. Schritt „Erinnern“: Einladung, persönlich in die Stille zu gehen; Hinweis auf die Plakate, die beim Erinnern helfen können. - Stille, dazu leise Musik
2., 3. und 4. Schritt „Erzählen“, „Entdecken“ und „Antworten“:
Anleitung zum Austausch mit Nachbarn oder zum Gespräch in kleinen Gruppen, dazu leise Musik .
5. Schritt: Gebet „Danken“
Schlusslied
Hinweis: Für Begegnung und Gespräch bei Tee und Gebäck steht der Vorraum der Hauskapelle zur Verfügung.
(Die grünen Spurensuche-Flyer, die SMS from God und die Basis-Sonderhefte zum Thema Spurensuche lagen dort zum Mitnehmen auf.)

Ergebnis

Bei allen drei Veranstaltungen im Rahmen der Spuren-such-Kirche war die Kapelle voll, natürlich hinten auch mit Kurzzeit-Publikum, ohne dass dies störte. Die Atmosphäre war sehr gut, das Echo auch („Genau das hab ich heute Abend gebraucht.“)
Im Vorraum war ständig Begegnung und Gespräch. Die Erlöserschwestern als Gastgeberinnen fühlten sich geehrt und überboten sich an Einsatz für die Sache. Wir von der AG der geistl. Gemeinschaften waren sehr zufrieden. Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen. Leiter des Spurens-such-Gottesdienstes waren um 19 Uhr Pfr. Josef Treutlein (Schönstatt), um 21 Uhr Past. Ref. Wolfgang Zecher (GCL).

Pfarrer Josef Treutlein

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