Auf den Spuren des hl. Paulus

eine Bilderserie zum Paulusjahr
24.08.2007

Antiochia Säule im Runinenfeld

Ruinenfeld in Antiochia
Foto: C. Schmitt

 

8 Rausschmiss aus Antiochia

In Antiochia geht es Paulus und Barnabas so, wie es Jesus in Gleichnis von Samenkorn geschildert hat (Mt 18-23; Mk 4,13-20; Lk 8,11-15): Der vom Sämann ausgestreute Samen fällt auf verschiedenen guten Boden, teilweise geht er auf, teilweise verdirbt er.

„Als die Heiden das hörten, freuten sie sich und priesen das Wort des Herrn; und alle wurden gläubig, die für das ewige Leben bestimmt waren. Das Wort des Herrn aber verbreitete sich in der ganzen Gegend.“

Apg 13,48-49

Andererseits gibt es die Neider:

„Die Juden jedoch hetzten die vornehmen gottesfürchtigen Frauen und die Ersten der Stadt auf, veranlassten eine Verfolgung gegen Paulus und Barnabas und vertrieben sie aus ihrem Gebiet.“

Apg 13,50

Die beiden Missionare reagieren so, wie Jesus es seinen Boten Aufgetragen hat:


Wenn euch aber die Leute in einer Stadt nicht aufnehmen wollen, dann geht weg, und schüttelt den Staub von euren Füßen, zum Zeugnis gegen sie.“ (Lk 9,5)


Niemand wird gezwungen, das Wort Gottes anzunehmen. Wer es ablehnt, erweist sich dessen nicht würdig.

Rausschmiss und Vertreibung sind für Paulus nichts Neues. Für die Sache Jesu hat der Begeisterte noch ganz andere Torturen auf sich genommen, die in 2 Kor 11,23 ff. ausführlich nachzulesen sind: Mühsam, Gefängnis, Auspeitschungen, Hiebe, Todesgefahr, Schiffbruch, Gefahren vielfältiger Art, Hunger, Durst, Kälte.

Wer den Samen des Evangeliums aussät, muss mit allem rechnen.

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