Foto: Edeltraud Linden
„Barnabas aber zog nach Tarsus, um Saulus aufzusuchen. Er fand ihn und nahm ihn nach Antiochia mit. Dort wirkten sie miteinander ein volles Jahr in der Gemeinde und unterrichteten eine große Zahl von Menschen. In Antiochia nannte man die Jünger zum erstenmal Christen.“
Apg 11,25-26
Saulus / Paulus unterrichtet die Menschen.
Er hilft als Bekehrter den Menschen, sich zu bekehren.
In Antiochia in Syrien, der drittgrößten Stadt des römischen Imperiums nach Rom und Alexandria, der Drehscheibe von Wirtschaft, Kultur und verschiedener Religionen der damaligen Zeit, heute Antakya.
In dieser Stadt mit damals einer halben Million Einwohnern leben 50.000 Juden, die zahlreiche Synagogen besitzen.
Dort entsteht die erste Gemeinde, gemischt aus Judenchristen und Heidenchristen.
Die Christen, wörtlich die „Christianer“, bilden eine eigenständige Gemeinde.
Und Paulus leistet dazu mit Barnabas seinen Beitrag.
Die Missionserfahrung in Antiochia
- wie wohl auch die zuvor in Zilizien und Syrien (Gal 1,21) - bereiten Paulus vor auf seinen Einsatz für die Heidenchristen auf den folgenden Missionsreisen.
Paulus erkennt: Gottes Heilsplan gilt nicht nur für die Juden, sondern für alle Menschen.
Von Antiochia aus beginnen Paulus und Barnabas auch ihre erste Missionsreise:
„Als sie zu Ehren des Herrn Gottesdienst feierten und fasteten, sprach der Heilige Geist: Wählt mir Barnabas und Saulus zu dem Werk aus, zu dem ich sie mir berufen habe. Da fasteten und beteten sie, legten ihnen die Hände auf und ließen sie ziehen.“
Apg 13,2-3
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