Auf den Spuren des hl. Paulus

eine Bilderserie zum Paulusjahr
15.04.2009

Theater in Ephesus

Theater in Ephesus
Foto: H. Brantzen


32 Aufruhr in Ephesus

„Um jene Zeit aber wurde der (neue) Weg Anlass zu einem schweren Aufruhr.“

Apg 19,23

Silberschmiede machten in Ephesus gute Geschäfte mit der Anfertigung von Statuen der Göttin Artemis. Die Predigt des Paulus verführte nach ihrer Ansicht die Menschen dazu, sich von Artemis abzuwenden, und vermieste damit das Geschäft der Silberschmiede. Der Tempel der Artemis in Ephesus galt als eines der sieben Weltwunder des Altertums.

„Als sie das hörten, wurden sie wütend und schrien: Groß ist die Artemis von Ephesus! Die ganze Stadt geriet in Aufruhr; alles stürmte ins Theater, und sie schleppten die Mazedonier Gaius und Aristarch, Reisegefährten des Paulus, mit sich. Als aber Paulus in die Volksversammlung gehen wollte, hielten ihn die Jünger zurück. Auch einige hohe Beamte der Provinz Asien, die mit ihm befreundet waren, schickten zu ihm und rieten ihm, nicht ins Theater zu gehen.“

Apg 19,28-31

Im Theater kann mühsam der Aufruhr beruhigt werden. Paulus ruft die Jünger zusammen, spricht ihnen Mut zu, verabschiedet sich und geht weg, um nach Mezedonien zu reisen.

 

Alte Götter haben ihre Macht.
Ganz besonders, wenn sie Geld und Reichtum bringen.
Sich auf „den neuen Weg“ einzulassen, heißt,
alte Götter sein zu lassen
und sich in die Arena des Lebens zu begeben,
um Zeugnis zu geben.

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