Auf den Spuren des hl. Paulus

eine Bilderserie zum Paulusjahr
08.04.2009

Cesusbibliothek Ephesus

Celsus-Bibliothek in Ephesus
Foto: Claudia Schmitt


31 Ephesus: Bücherverbrennung

Paulus blieb zwei Jahre in Ephesus. Er ließ sich den Aufbau der christlichen Gemeinde in dieser Stadt wirklich etwas kosten.

Im 19 Kapitel der Apostelgeschichte stehen knappe Angaben:

Ein besonderes Ereignis: Jüdische Beschwörer und Zauberer benutzen den Namen Jesu, um böse Geister aus Besessenen auszutreiben, ohne aber an Jesus zu glauben. Einmal wendet sich ein böser Geist gegen die Beschwörer und misshandelt sie. Das bewirkt eine Umkehr bei vielen:

„Das wurde allen Juden und Griechen, die in Ephesus wohnten, bekannt; alle wurden von Furcht gepackt, und der Name Jesu, des Herrn, wurde hoch gepriesen. Viele, die gläubig geworden waren, kamen und bekannten offen, was sie (früher) getan hatten. Und nicht wenige, die Zauberei getrieben hatten, brachten ihre Zauberbücher herbei und verbrannten sie vor aller Augen. Man berechnete den Wert der Bücher auf fünfzigtausend Silberdrachmen.“

Apg 19,17-19

Bücherverbrennung als Zeichen der Umkehr. Der alte Mensch, seine bösen Taten und seine bösen Wege sollen sterben – und zu einem neuen Leben in Jesus Christus auferstehen.

„So wuchs das Wort des Herrn mit Macht und wurde stark.“

Apg 19,20

 

Welche meiner teuren Lebensbücher sollte ich verbrennen?
Wo sollte ich einen dicken Strich ziehen und neu anfangen?

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