Auf den Spuren des hl. Paulus

eine Bilderserie zum Paulusjahr
11.02.2009

Athen

Blick über Athen
Foto: H. Brantzen


Athen: Der zornige Paulus

In Thessalonich wurde es für Paulus zu gefährlich. Darum reiste er weiter nach Beröa. Dort kamen viele Menschen um Glauben. Doch seine Verfolger aus Thessalonich gaben keine Ruhe. Sie reisten Paulus nach und hetzen die Menschen in Beröa gegen Paulus auf. Wieder musste Paulus fliehen, diesem Mal nach Athen, Silas und Timotheus, seine Begleiter, wollten bald nachkommen.

„Während Paulus in Athen auf sie wartete, erfasste ihn heftiger Zorn; denn er sah die Stadt voll von Götzenbildern.
Er redete in der Synagoge mit den Juden und Gottesfürchtigen, und auf dem Markt sprach er täglich mit denen, die er gerade antraf. Einige von den epikureischen und stoischen Philosophen diskutierten mit ihm, und manche sagten: Was will denn dieser Schwätzer? Andere aber: Es scheint ein Verkünder fremder Gottheiten zu sein. Er verkündete nämlich das Evangelium von Jesus und von der Auferstehung.“

Apg 17,16-18


Paulus im heiligem Zorn. Wie Jesus selbst, der bei der Reinigung des Tempels im Zorn die Händler vertrieb. Paulus im heftigen Zorn über die vielen Götzenbilder. Was bedeuten diese Figuren aus Stein im Vergleich zu der Botschaft, die er zu bringen hat.

Das sehen andere ganz anders. Sie halten seine zentrale Botschaft von der Auferstehung Jesu für Geschwätz, ihn selbst für einen Schwätzer. Die Pleite seiner Botschaft bei den Gebildeten deutet sich bereits an.

Zorn über Unrecht?
Zorn über Unglaube?
Zorn über die Götzen heute?
Ich?

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