Gottesdienst in der Ruine der Basilika von Antiochia in Pisidien
Foto: H. Brantzen
Bevor die zweite Missionsreise in ein neues Stadium tritt – nämlich den Vorstoß auf europäischen Boden – gibt die Apostelgeschichte eine Zusammenfassung:
„Als sie nun durch die Städte zogen, überbrachten sie ihnen die von den Aposteln und den Ältesten in Jerusalem gefassten Beschlüsse und trugen ihnen auf, sich daran zu halten. So wurden die Gemeinden im Glauben gestärkt und wuchsen von Tag zu Tag.“
Apg 16,4-5
Paulus und Timotheus bringen in die Gemeinden die Botschaft von der Freiheit vom jüdischen Gesetz und von der Beschneidung. Diese Botschaft ist keine Privatmeinung des Paulus und Timotheus, sondern Beschluss des „Konzils“ der Apostel und Ältesten. Das gibt Sicherheit, wie die Bekehrung der Heiden vonstatten gehen soll. Es gibt Halt in der Gemeinschaft aller, die an Christus glauben.
Diese Klarheit der Entscheidung gibt zugleich ein klares Fundament dafür, wie die jungen Christengemeinden glauben sollen. Die Gemeinden werden „im Glauben bestärkt“, und das ist wieder die Grundlage für Fruchtbarkeit und Wachstum der Gemeinden.
– das war schon der Wunsch der Jünger an Jesus selbst:
„Die Apostel baten den Herrn: Stärke unseren Glauben!“ (Lk 17,5)
Es ist der Auftrag Jesu an Petrus, dem Wortführer der Apostel:
„Ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht erlischt. Und wenn du dich wieder bekehrt hast, dann stärke deine Brüder.“ (Lk 22,32)
Die Aufgabe der Seelsorge und des Gemeindelebens ist damals wie heute die .
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