Timotheus wird neben Paulus eine Säule der Gemeinde
Foto: H. Brantzen
Paulus besucht zu Beginn seiner zweiten Missionsreise seine Heimatstadt Tarsus, dann die neugegründeten Gemeinden Derbe, Lystra, Ikonion und Antiocha. Über Lystra heißt es in der Apostelgeschichte:
„Er kam auch nach Derbe und nach Lystra. Dort war ein Jünger namens Timotheus, der Sohn einer gläubig gewordenen Jüdin und eines Griechen. Er war Paulus von den Brüdern in Lystra und Ikonion empfohlen worden.“
Apg 16,1-2
Timotheus, offensichtlich ein angesehener Mann in den kleinasiatischen Gemeinden, wird zum Begleiter des Paulus. Manchmal wird er zum Mitabsender von Briefen. Zwei Briefe, der erste und zweite Timotheusbrief, sind an ihn gerichtet. Paulus lässt Timotheus später in Ephesus zurück, damit er gegen Irrlehren auftritt und die Gemeinde leitet.
Wie kommt Paulus an diesen profilierten Mitarbeiter?
Timotheus wird von den Gemeindemitgliedern gleich zweier Gemeinden empfohlen.
Die Botschaft von Jesus Christus soll also von Sympathieträgern übermittelt werden. Das Wort Gottes bedarf lebendiger Menschen, die überzeugend und menschlich annehmbar die Frohe Botschaft verkünden.
Paulus war selbst ein solcher Sympathieträger. Seine wiederholten Besuche in den jungen Gemeinden zeigen: Paulus liegt etwas an diesen Menschen – und sie erwidern seine Sorge und Zuneigung.
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